Veranstaltungen

"Reformation & Revolution"
Am 2. März wurde im Rahmen des Gottesdienstes in der Karlshorster Kirche die Ausstellung "Reformation & Revolution" eröffnet. Damit schließt die Ausstellung thematisch an die bis Ende Februar gezeigte Ausstellung "REFORMATION und FRIEDEN im Kontext der Zeit" an.
2025 jährt sich der Bauernkrieg zum 500. Mal. Grund genug an dieses Ereignis in unterschiedlicher Weise zu erinnern. Allein schon deshalb, weil Luthers Stellung und seine Schriften zum Bauernkrieg immer noch kontrovers diskutiert werden.
Stefan Klausewitz zeigt Acrylbilder zum Thema Reformation und Bauernkrieg, die seit 2017 entstanden sind. Es handelt sich um Acrylbilder und Collagen, welche auch 2017/18 im Hildesheimer Roemer- und Pelizaeus- Museum im Rahmen der Ausstellung "Alltägliche Reformation" gezeigt wurden. Gestaltet sind diese Bilder in seinem am Kubismus und Picasso angelehnten Stil. Die Serie wird von ihm seitdem immer am Reformationstag um ein Bild erweitert. Gezeigt werden auch Digital Art, sowie neue Zeichnungen aus dem Jahr 2024. Inhaltlich spannt er dabei auch einen Bogen von der Reformation, dem Bauernkrieg, über die 1848er Revolution, bis zur Novemberrevolution 1918.
Termine
Datum |
Veranstaltungen im Juni 2025 |
Info |
04.06.2025 |
Die Ukraine, der Krieg und unsere Verantwortung Dritter Abend der Vortraggsreihe
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28.06.2025 |
Kreiskirchentag 2025

Wir laden vom 28. bis 29. Juni 2025 zum Kreiskirchentag unter dem Motto "Zumutung Freiheit" ein. Passend zu dem Thema feiern wir auf dem großen Innenhof der ehemaligen Stasizentrale Ruschestraße / Normannenstraße. Am ehemaligen Ort von Unterdrückung und Bespitzelung wollen wir erinnern an die Befreiung und zugleich den Wert von Freiheit heute thematisieren. Wir tun das in einer Zeit, in der freiheits- und regelbasierter Ordnung nicht mehr selbstverständlich ist und oft für zu selbstverständlich gehalten wird. An diesem Ort wird wieder deutlich, dass es das ganz und gar nicht ist.
Am Abend des 28. Juni beginnt der Kreiskirchentag mit einem Konzert und einem meditativen Nachtgebet. Wir wollen die leeren Betonfassaden der Stasizentrale illuminieren und so zeigen, was sich geändert hat.
Am 29. Juni beginnen wir mit einem Open Air Gottesdienst. Dann wird es neben Essen und Trinken, Programm für Groß und Klein geben. Auf der Hauptbühne gibt es viel Musik, von Kindermusical bis zu Bläserchören. Im großen Saal warten Diskussionen mit spannenden Gästen – unter anderem hat der Historiker und Ulbricht-Biograph Ilko-Sascha Kowalczuk zugesagt. Zudem gibt es die Gelegenheit, durch ehemalige Räume der Staatsicherheit von einem Journalisten und ehemaligen Stasi-Häftling geführt zu werden. Stände im Hof sollen über heutiges Engagement berichten. Und ein gemeinsames Bild aller Gemeinden oder Regionen unseres Kirchenkreises zum Thema soll entstehen.
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